Idee

Ein Modellprojekt für Roetgen

Wir möchten einen Ort der Begegnung und der gegenseitigen Unterstützung für alle Roetgener*innen (generationenübergreifend) im Ortskern schaffen, der nicht nur Wohnen, sondern auch Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung ermöglicht.

Es soll ein Ort mit einer guten und nachhaltigen Architektur sein, welcher ein Highlight für den Ortskern darstellt.

Leben in der Dorfmitte für alle Altersgruppen ermöglichen

  • Attraktive, bezahlbare, barrierefreie Wohnungen

Gesundes Älterwerden unterstützen

  • Selbstbestimmtes Leben, Aktivität und gesellschaftliche Teilhabe fördern
  • Bedarfsgerechte und qualitätsvolle Pflege integrieren

Eine sorgende Gemeinschaft „Caring Community“ fördern

  • Gegenseitig sorgend, unterstützend und achtsam in der Hausgemeinschaft – in den Ort wirkend           

Einen Ort der Begegnung und Unterstützung für Roetgen schaffen

  • Ob Jung oder Alt, neu zugezogen oder alteingesessen – ein Ort, der verbindet
  • Ca. 50% öffentlich geförderter Wohnraum
  • Bezahlbare Mieten​ auch für freifinanzierte Wohnungen
  • Stützpunkt für eine ambulante Pflege​
  • Öffentliche Räume für Angebote und Beratungen​
  • Variable Wohnungsgrößen
  • Zentrale Lage mit attraktiven Mobilitätsangeboten ​
    • ÖPNV, Netliner, Car- / Bike-sharing, …
  • Optional:​ Pflege-Wohngemeinschaft
  • Grundstücksgröße 2800 m²
  • Vorgeschlagene mögliche Nutzfläche ca. 1.700 m²
  • Ca. 30 barrierefreie Wohnungen mit Balkon/Terrasse für jeweils eine oder zwei Personen, davon ca. 50% öffentlich gefördert
  • Gemeinschaftsräume für alle Bewohner*innen
  • Außenflächen, Innenhof, Garten
  • Ort der Begegnung für Roetgen: Beratung, Veranstaltungsraum, Café /Bistro
  • Stützpunkt für eine Pflegeorganisation: Pflege-WG, Büro

Organisationsform und Finanzen

  • Es ist geplant, das Projekt als eingetragene Genossenschaft (Link) zu organisieren. Mitglieder dieser Genossenschaft können alle natürlichen oder juristischen Personen werden. Vorzugsweise Roetgener. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist eine Genossenschaftsmitgliedschaft obligatorisch. Mitglieder können in die Genossenschaft investieren und/oder Solidaritätsanteile übernehmen. Die Satzung ist in Vorbereitung und für Interessenten einsehbar.

  • Das Grundstück soll von der Gemeinde in Erbbaurecht über 99 Jahre gepachtet werden und bietet damit langfristige Standortsicherheit.

  • Die Gebäude werden von der Genossenschaft finanziert, die dann Eigentümerin der Immobile ist und hierdurch die Immobilie Spekulationszwecken entzieht.

  • Das zum Bau und Betrieb notwendige Eigenkapital wird von der Bau- und Wohngruppe und den investierenden Mitgliedern aufgebracht. Der Eigenkapitalanteil für Mitglieder mit wenig Vermögen kann auch über Solidaritätsanteile der Mitglieder ermöglicht werden.

  • Die Fremdfinanzierung erfolgt für die öffentlich geförderten Wohnungen über die NRW-Bank zu günstigen Konditionen und unter Gewährung von erheblichen Tilgungsnachlässen (Link). Für die freifinanzierten Wohnungen werden Finanzierungen bei Geschäftsbanken zu Marktkonditionen angefragt.

  • Über die Kaltmieten (Kostenmieten) werden der Kapitaldienst und die Instandhaltung der Immobilie gedeckt. Es muss in dieser Organisationform keine Rendite erwirtschaftet werden. So können die Mieten über lange Frist nahezu konstant bleiben.

    • Für die öffentlich geförderten Wohnungen ist ein Wohnberechtigungsschein (Link) A oder B erforderlich. Die Miethöhen sind in der Förderrichtlinie (Link) festgelegt. Diese betragen aktuell 6,50 € für WBS A und 7,55 € für WBS B.

    • Für die freifinanzierten Wohnungen berechnen sich die Kaltmieten nach den Baukosten und dem eingelegten Eigenkapital.
      Hier ein vereinfachtes Beispiel für frei finanzierten Wohnraum.

      • angenommene Baukosten 4500 €/m²,

      • bei 30% eingelegtem Eigenkapital: 1350 €/m², bleiben 3150 €/m² von der Bank zu finanzieren,

      • bei einem angenommenen Zinssatz von 3,5% und einer Tilgung 1,75% ergibt sich eine monatliche Belastung von ca. 14 €/m².

      • angenommene Rücklagen / Instanthaltung am Anfang nur 0,5 % ergeben monatlich ca. 2 €/m²

      • macht eine monatliche Kostenmiete von ca. 16 €/m²

      • für eine 50 m² Wohnung ergibt das eine Kapitaleinlage von 67.800 € und eine monatliche Kaltkostenmiete von ca. 800 €.
        Hinweis: Geplant und enthalten sind weitere Gemeinschaftsflächen, die allen Bewohnern zur Verfügung stehen. Z.B. wird es eine Gästewohnung geben, das Dorfwohnzimmer etc.

🎉 Neuer Treffpunkt für unser Dorf – Sei dabei! 🏡

In der Mitte unseres Dorfes entsteht ein Ort für alle – ein Platz zum Reden, Lachen, Ideen teilen, Feste feiern, Kultur, Spiel und Spaß, zum Klönen bei Kaffee und Kuchen, musizieren, zum Austausch von Erfahrungen und zur Fachsimpelei. Zum Gemeinschaft leben.

 

Ein Stützpunkt für

  • Beratung und Information
  • Technikfans, die einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen fördern und Reparaturen von Produkten anbieten
  • gemeinsames Handwerken und damit verbunden die Weitergabe von Know How
  • das Leben…, nach dem Motto – alt unterstützt jung und jung hilft alt

Organisiert und betrieben

  • durch die Nutzer in Selbstverwaltung
  • den Bedürfnissen und Wünschen der Dorfgemeinschaft entsprechend

Offen für alle Interessierten